Stars am Saxophon
Wochenblatt, 27.12.2014

Spontane Zugabe bei BOS-Konzert

Zwei große Stars hatte das diesjährige Festkonzert des Blasorchester Singen in der Stadthalle am letzten Samstag, das von Dirigent Michael Stefaniak den Titel »Populär!« bekommen hatte.
Vor der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Tribüne war das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen unter der Leitung von Martina Bennet dieses Jahr so gut drauf, dass es dem Hauptorchester fast die Show stahl. Schon in den letzten Jahren war bei diesem Klangkörper eine kontinuierliche Steigerung auszumachen, jetzt hat der Nachwuchs eine bemerkenswerte spielerische Reife, die richtig Freude macht. Mit Stücken wie »Jurassic Park«, »The Phantom of the Opera« oder »Ross Roy« wurden auch nicht nur spannende, sondern auch ganz schön anspruchsvolle Stücke für diesen Auftritt gewählt. Der Knaller war freilich das spanische Stück »Pequena Czarda« mit Vanessa Neef als Saxophon-Solistin, die wirklich viele tragende Teile dieses zwischen Temperament und Siesta wechselnden Stücks alleine die Musik auf der Bühne machte, um sich dann wieder in das Klangbett des Orchesters legen zu können. Da war eine spontane Zugabe fällig. Zurecht! Vanessa Neef ist übrigens ein Eigengewächs der JMS, wie stolz vermerkt wurde. Der zweite Star dieses Abends war Saxophonist Georg Walker, der mit »Saxflight« von Alain Grepin zusammen mit dem großen Blasorchester tatsächlich Momente musikalischer Schwerelosigkeit zaubern konnte. Das Stück hatte in den ständigen Tempiwechseln durchaus seine Tücken. Begonnen hatten die Musiker des BOS unter Michael Stefaniak ganz schön traditionell mit »Alte Kameraden« und der »First Suite für Military Band«. Dann ging es nach dem Saxflight aber richtig ab. »Innuendo« von Queen ließ manche Kenner mit der Zunge schnalzen, denn hier wird trotz »Populär« höchste Präzision und Bolero-Feeling gefordert. »Chilrden of Sanchez« und der »Mambo« aus Bernsteins Westside-Story waren weitere große Augenblicke dieses Abends.

 

Solo für zwei Saxophone
Südkurier, 22.12.2014

Festkonzert des Blasorchesters in der Stadthalle. Musiker erfreuen mit populären Stücken. Musikschul-Orchester macht den Auftakt.

Wenn das Blasorchester der Stadt Singen (BOS) zum Festkonzert einlädt, bleiben nur wenige Plätze in der Stadthalle leer. Wenn Dirigent Michael Stefaniak mit einem Programm lockt, das sich „Populär“ nennt, sind die Erwartungen hoch. So warteten die Freunde der Blasmusik am Samstag abend gespannt auf das musikalische Erlebnis und konnten viel erleben.

Alte Kameraden, der ebenso beliebte wie anhaltend populäre Marsch von Carl Teike, wurde gar zum Ständchen für zwei Ausnahmemusiker: Werner Zöller und Dieter Braun musizieren schon länger für die Stadtmusik, als es das Blasorchester der Stadt Singen (BOS) überhaupt gibt: Kein Wunder, dass sie den musikalischen Gruß von ihrem Orchester ganz besonders genießen durften.

Kein Wunder war zum Festkonzert des Blasorchesters eben auch, dass die Stadthalle wieder einmal nahezu ausverkauft war. „Populär“ war nicht nur der Titel des Konzertes, populär ist zweifellos auch das Orchester. Und dass populär mehr als volkstümlich ist, bewies neben dem großen BOS auch das SBO – das sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen. „Die fruchtbare Zusammenarbeit besteht schon fast 40 Jahre“, erinnerte BOS-Präsident Hartmut Rackow an das kommende Festjahr, in dem die beiden Klangkörper 40-jähriges Bestehen feiern können.

Solistisch stand das Festkonzert ganz im Zeichen des Saxophons. Erst überzeugten die 17-jährige Vanessa Neef mit dem Musikschul-Orchester und einem virtuosen, spanischen Tänzchen „Pequeña Czarda“, dann BOS-Vizedirigent Georg Walker als Solist zu Alain Crepins „Saxflight“.

Und weil die Musiker ihr Publikum längst kennen, durften die vielen Besucher weihnachtlich gestimmt aus der Stadthalle Richtung Hüttenzauber schlendern: „Die Zugabe sind Weihnachtslieder“, verriet Moderator Achim Birkenmayer, bevor er zu seinem Instrument zurück eilte und mithalf, um zumindest musikalisch ein Winterwonderland entstehen zu lassen. Doch dies Wunder wird wohl ausbleiben.

Die Klangkörper

  • Fast 100 Musiker waren zum Festkonzert, das traditionell am Samstag vor dem 4. Advent in der Stadthalle veranstaltet wird, auf der Bühne.
  • Über 50 aktive Mitglieder zählt das Blasorchester der Stadt Singen, das vor 40 Jahren aus der Fusion des MV Harmonie mit der Stadtmusik entstand.
  • Fast 40 SBO-Bläser und Pekussionisten hat Dirigentin Martina Bennett auf die Bühne gebracht.

 

»Populär!« mit dem Blasorchester Singen
Wochenblatt, 17.12.2014

Festkonzert in der Stadthalle am 20. Dezember

„Populär!“, so lautet diesmal der Titel des traditionellen vorweihnachtlichen Festkonzerts, zu dem das Blasorchester der Stadt und das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen am Samstag, 20. Dezember um 19.30 Uhr in die Stadthalle Singen einladen.

„Das Festkonzert ist mit Musik bestückt, die für jeden Blasmusikgenießer etwas bieten dürfte“, betont Michael Stefaniak, Dirigent des Blasorchesters der Stadt Singen. Schon Carl Teikes Marsch „Alte Kameraden“ zeige, dass traditionelle Musik vom Publikum konsequent gewünscht werde, also populär bleibe. Außerdem steht beim Erwachsenen-Orchester die Erste Suite für Militärblasorchester von Gustav Holst auf dem Programm, einer der meistgespielten Blasmusikklassiker.

Klassisch ist inzwischen auch das Stück „Innuendo“ der ungebrochen populären Rockband „Queen“. Bei „Saxflight“ spielt Georg Walker auf dem Alt-Saxophon das Solo. Mit „Children of Sanchez“ legt das Erwachsenen-Orchester eine Filmmusik auf, die den eigentlichen Film an Bekanntheit weit übertroffen hat. Und die „West Side Story“, die „Mutter des Musicals“, wird durch den weltbekannten Mambo vertreten.

Den Konzertauftakt macht wieder das Jugendblasorchester, das Martina Bennett leitet. Diesmal mit der Filmmusik von „Jurassic Park“ und Melodien aus dem Musical „Das Phantom der Oper“.

Bei „Pequeña Czarda“ tritt Vanessa Neef als Saxophon-Solistin in den Vordergrund. Schließlich spielt das Nachwuchsorchester „Ross Roy“ von Jacob de Haan, das dieser im Auftrag der „St. Peters Wind Symphony“ aus Brisbane in Australien komponiert hatte. „Ross Roy“ ist der Name einer monumentalen Villa, wo das St. Peters Lutheran College in Brisbane gegründet worden war. Jacob de Haan betrachtet das Monument in seiner Komposition als eine Metapher für die prägenden Jahre, die man in der Schule verbringt.

Übrigens können beide Orchester 2015 ihr 40-jähriges Bestehen feiern! Das Konzert ist also schon mal ein Vorbote auf das Jubiläumsjahr.

 

Blasorchester ist bereit
Südkurier, 16.12.2014

Festkonzert am Samstag in der Stadthalle. Dirigent Stefaniak sagt populäres Programm an. Musikschul-Orchester spielt zum Auftakt.

„Populär!“ – mit Ausrufezeichen – so lautet diesmal der Titel des traditionellen, vorweihnachtlichen Festkonzerts, zu dem das Blasorchester der Stadt und das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen einladen. Am Samstag, 20. Dezember, um 19.30 Uhr stehen in der Stadthalle Singen Klassiker auf dem Programm.

„Das Festkonzert ist mit Musik bestückt, die für jeden Blasmusikgenießer etwas bieten dürfte“, betont Michael Stefaniak, Dirigent des Blasorchesters der Stadt Singen. Das Konzert sei mit vielfältiger Musik bestückt, die für jeden Blasmusikgenießer etwas bietet.

Intensiv hat sich das Blasorchester der Stadt auf das Festkonzert vorbereitet, inklusive eines Probenwochenendes in der Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) in Staufen. „Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurden intensive Register- und Gesamtproben abgehalten, um das Orchester auf das anstehende Festkonzert vorzubereiten“, berichtet Andreas Krieg vom Blasorchester. Daneben sei aber auch Zeit für Geselligkeit gewesen. „Beim gemeinsamen Bummel durch die Stauferstadt und bei stimmungsvollen Abenden im Burgstüble der Akademie zeigten sich der Zusammenhalt und Gemeinsinn, die im Orchester herrschen“, verrät Krieg. Zu später Stunde wurde gar das jüngst veröffentlichte Liederbüchle der Poppele-Zunft hervorgeholt, um heimatliches Liedgut anzustimmen.

Zum Auftakt stimmen sie am Samstagabend Carl Teikes Marsch „Alte Kameraden“ an. Es zeige sich eben, dass traditionelle Musik vom Publikum konsequent gewünscht werde, also populär bleibe. Diesem Wunsch wolle der Klangkörper in diesem Jahr nachkommen.

Außerdem steht die Erste Suite für Militärblasorchester von Gustav Holst auf dem Programm. „Einer der meistgespielten Blasmusikklassiker“, ist Stefaniak überzeugt.

Klassisch – wenn wahrscheinlich nicht unbedingt im blasmusikalischen Sinne – ist inzwischen auch das Stück „Innuendo“ der ungebrochen populären Rockband Queen. „Darauf freuen wir uns auch“, betont Stadtmusik-Vorsitzender Markus Schönle.

Als Solist des Abends packt Georg Walker das Alt-Saxophon aus und übernimmt das Solo bei „Saxflight“. Und mit „Children of Sanchez“ legt das Orchester eine Filmmusik auf, die den eigentlichen Film an Bekanntheit weit übertroffen hat. Zum Finale erklingt ein Stück der West Side Story. „Die Mutter des Musicals wird durch den weltbekannten Mambo vertreten“, kündigt Dirigent Stefaniak an.

Den Konzertauftakt macht wieder das Jugendblasorchester, das Martina Bennett leitet. Diesmal mit der Filmmusik von „Jurassic Park“ und Melodien aus dem Musical „Das Phantom der Oper“.

Bei „Pequeña Czarda“ tritt Vanessa Neef als Saxophon-Solistin in den Vordergrund. Schließlich spielt das Nachwuchsorchester „Ross Roy“ von Jacob de Haan, das dieser im Auftrag der „St. Peters Wind Symphony“ aus Brisbane in Australien komponiert hatte.

 

Zum Proben in die Akademie
(Andreas Krieg)

Blasorchester der Stadt Singen bereitet Festkonzert mit populärer Musik vor

Wieso verbringen Musikerinnen und Musiker aus Singen gemeinsam ein Wochenende in Staufen im Breisgau? Ganz einfach: Dirigent Michael Stefaniak bat zu einem intensiven Probenwochenende in die Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB). Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurden intensive Register- und Gesamtproben abgehalten, um das Orchester auf das anstehende Festkonzert am 20. Dezember vorzubereiten. Daneben war aber auch Zeit für Geselligkeit. Beim gemeinsamen Bummel durch die Stauferstadt und bei stimmungsvollen Abenden im Burgstüble der Akademie zeigten sich der Zusammenhalt und Gemeinsinn, die im Orchester herrschen. Zu später Stunde wurde gar das jüngst veröffentlichte Liederbüchle der Poppele-Zunft hervorgeholt, um heimatliche Volkslieder anzustimmen.

Das Konzert in der Singener Stadthalle steht unter dem Motto „Populär!“ und ist mit vielfältiger Musik bestückt, die für jeden Blasmusikgenießer etwas bietet. Darunter findet sich mit der ersten Suite von Gustav Holst einer der meistgespielten Klassiker der sinfonischen Blasmusik. Weiterhin das Stück „Innuendo“ der ungebrochen populären Band Queen bis hin zu einem Klassiker der traditionellen Blasmusik, Carl Teikes Marsch „Alte Kameraden“.

Neben dem BOS wird auch wieder das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule unter der Leitung von Martina Bennett musizieren. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Tourist Information Singen in der Marktpassage und Stadthalle.

 

Musikverein lädt zum Gartenfest
Südkurier, 10.09.2014

Rielasingen-Worblingen –  Der Musikverein lädt zum Gartenfest im Knechtgarten in Arlen am Samstag, 13. September, ein. Das Fest beginnt um 17 Uhr und wird ab 18 Uhr vom Jugendblasorchester LetzFetz stimmungsvoll begleitet.

Richtig krachen lässt es die Bigband Brass Vibration um 20 Uhr, so die Pressemitteilung. Der Frühschoppen am Sonntagmorgen beginnt mit dem Musikverein Steißlingen um 11 Uhr. Darauf folgen die Musikvereine Volkertshausen und Friedingen sowie die Stadtkapelle Singen. Ab 16 Uhr spielt der Musikverein Hausen, der dann das Fest am Sonntagabend beendet. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein. Der Festplatz wird auch in diesem Jahr gut ausgeschildert sein.

 

Biergartenkonzert im Färbegarten
(Andreas Krieg)

 

Es ist wieder soweit. Ein lauer Sommerabend im schönen Färbegarten mit flotter, unterhaltsamer Blasmusik. Darauf freuen sich jährlich die vielen Besucher des Biergartenkonzerts und die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der Stadt Singen (BOS) unter der Leitung ihres Dirigenten Michael Stefaniak.

Die mittlerweile siebte Auflage findet am Dienstag, den 29. Juli 2014 ab 19:30 Uhr im Färbegarten (Singen, Schlachthausstraße) statt. Auch am Sonntag, den 27. Juli ist das BOS zu erleben: am Vormittag um 11:45 Uhr beim Entenrennen auf dem Landesgartenschaugelände und ab 15:00 Uhr beim Zunftschüürfest in der Lindenstraße.

 

 

Ein spielfreudiges Orchester
Südkurier, 06.05.2014

Hauptversammlung beim Blasorchester Singen. Konzentrierte Leistungen und Improvisationstalent.

„Der große Rahmen führt zu einer großen und konzentrierten Leistung. Ich hatte viel Spaß an den Konzertstücken.“ So umschrieb Dirigent Michael Stefaniak seine Eindrücke vom Festkonzert im vergangenen Dezember und drückte damit auch ein großes Lob an die Musiker des Blasorchesters der Stadt Singen (BOS) aus. Dann rief er noch die verschiedenen kleinen und größeren Auftritte des vergangenen Jahres in Erinnerung und hob die manchmal schwierigen Umstände der Veranstaltungsorte hervor, die einiges an Improvisationsvermögen abverlangten. So war das BOS dazu eingeladen, bei der Leistungsschau im Singener Süden zu musizieren. Aufgrund fehlender Absprachen seitens der Veranstalter mussten geeignete Auftrittsorte erst selbst ausfindig gemacht werden, so die Pressemitteilung. Egal wie die Umstände auch waren, er traf immer auf ein gut gelauntes und spielfreudiges Orchester, unterstrich Stefaniak. Eine sehr gute Zusammenarbeit und ein schönes Miteinander sah er bei der intensiven Zusammenarbeit mit dem Sinfonischen Blasorchester der Jugendmusikschule (SBO). Die gemeinsamen Proben, die Konzertreise ins Rheinland mit dem Konzert in Jülich und das anschließende Doppelkonzert mit dem Musikverein Weiterdingen nähren die Hoffnung, dass auch in Zukunft wieder junge Musiker den Weg zum BOS finden werden. Der Vorsitzende Markus Schönle rief insbesondere das Festkonzert mit den schottischen Klängen und dem lobenden Presseecho in Erinnerung. Anlässlich seiner mittlerweile 20 Jahre zählenden Amtszeit als Vorsitzender dankte er allen Wegbegleitern und Vorstandskollegen für die Unterstützung. Die Ausführungen Schönles konnte der 2. Vorsitzende Thilo Schuldt mit konkreten Zahlen belegen. So waren im abgelaufenen Vereinsjahr 75 Anlässe, vor allem Proben- und Auftrittstermine, zu bewältigen. Das Orchester gewann sechs neue aktive Musiker hinzu und zählte am Ende des Jahres 2013 68 Mitglieder bei einem Durchschnittsalter von 38,4 Jahren.

Oberbürgermeister Bernd Häusler ließ es sich nicht nehmen, seinen Dank und seine Anerkennung für die Leistungen des vergangenen Jahres persönlich auszusprechen. Er freut sich insbesondere auch über die gute Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule. Die Fleißigsten bei Proben und Auftritten waren Carmen und Markus Schönle, Annemarie Wieland sowie Werner Zöller. Anna Homburger erhielt eine Ehrung für zehnjährige Mitarbeit im Vorstandsteam, ebenso Barbara Pletscher für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft. Hans-Jürgen Hempel ist seit 30 Jahren förderndes Mitglied und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Dank ging an die scheidenden Aktivbeisitzer Eleonore Braun-Krebs und Andreas Krieg,Markus Schönle hob in seiner Vorschau auf die vielen Termine 2014 besonders das Festkonzert am 20. Dezember hervor. Abschließend dankte er allen Musikern und dem Vorstand für die gute Mitarbeit.

 

Ein brillanter Blasmusik-Mix
Südkurier, 05.05.2014

Ein hochkarätiges musikalisches Feuerwerk gab es beim Frühjahrs-Doppelkonzert in Steißlingen

Ein bunter Blasmusik-Mix mit Beiträgen aus verschiedensten Genres stand beim Frühjahrs-Doppelkonzert des Musikvereins Steißlingen auf dem Programm. Dazu hatten sich die Steißlinger Musiker neben ihrem Jugendorchester auch das Blasorchester der Stadt Singen mit auf die Bühne geholt.

Mit fantasievoller Musik und technischen Glanzleistungen sorgten die beiden Aktivorchester für Begeisterung. Dazu zählt aber auch das Jugendorchester unter der Leitung von Daniel Schirmer. Deren Auftritt begann schwungvoll mit „Cha Cha Lite“ und dem Stück „African Spirit Dance“, das an traditionelle afrikanische Tanzmusik erinnert. Als Zugabe servierten die Jungmusiker „Tequila“ und ernteten für ihren spielfreudigen Auftritt viel Applaus.

Als das Blasorchester der Stadt Singen unter der Leitung seines Dirigenten Michael Stefaniak seinen Konzertteil eröffnete, war eines deutlich zu erkennen: Die „Gastmusiker“ aus Singen würden einen ebenso mitreißenden wie anspruchsvollen und insbesondere facettenreichen Beitrag zum Doppelkonzert beisteuern. Mit dem „Epic March“ rissen die Musiker ihr Publikum unmittelbar mit sich und entführten es auf eine temporeiche Kurzreise durch das königliche England. Mit der temperamentvollen Komposition „Balkanya“ von Jan van der Rost bewies das Orchester sein hohes Niveau: anspruchsvolle, sauber intonierte Läufe in allen Stimmen erfuhren eine Steigerung durch zusätzlich synkopierte Rhythmen und stetige Tempiwechsel. Jazzig modern und in musikalischer Hochform präsentierte sich das Blasorchester im letzten Stück mit „Children of Sanchez“ von Chuck Mangione.

Unter dem Thema „heldenhaft“ eröffneten die Steißlinger Musiker unter der bewährten Leitung von Michael Forster ihren musikalischen Bogen, der Helden und Legenden musikalisch zum Leben erwecken ließ. Das hohe und anspruchsvolle musikalische Niveau der 60 Musiker auf der Bühne kam gleich mit dem Eröffnungsstück „Glory of David“ zum Ausdruck. Verpackt war das Ganze in teils wuchtige, teils filigrane Klangbilder mit viel Dynamik, die von den Musikern viel Fingerspitzengefühl verlangten. Moderatorin Carolin Schaumburg kündigte danach mit der Komposition „Mantua“ von Otto M. Schwarz einen Höhepunkt des Programms an: Ein Werk über das Leben des Freiheitskämpfers Andreas Hofer. In faszinierenden musikalischen Bildern beleuchtet das Stück, von Hofers Hinrichtung in Mantua ausgehend, Lebensstationen des Südtiroler Volkshelden. Mit der temperamentvollen Filmmusik aus dem Walt Disney Film „Hercules“ endete ein viel bejubeltes und niveaustarkes Konzert. Das Publikum sparte nicht mit Applaus und ließ beide Orchester nur mit Zugaben von der Bühne.

 

Musik war Trumpf – Das BOS beim Frühlingskonzert des MV Steißlingen
Wochenblatt, 30.04.2014

Drei Orchester – ein Ziel beim Frühlingskonzert

Drei Orchester, um die Überschrift aufzugreifen, hatten am Samstagabend ein Ziel, das ihnen auch auf vortreffliche Weise gelungen ist: den vielen Besuchern in der Steißlinger Seeblickhalle einen wunderschönen musikalischen Abend zu bescheren. Den Beginn machte dabei das Jugendorchester unter der Leitung von Daniel Schirmer mit den Stücken Cha Cha Lite von Eric Osterling und dem African Spirit Dance von John O´Reilly. Dabei legten die jungen Musikerinnen und Musiker eine solche Begeisterung an den Tag, dass das Publikum sie natürlich nicht ohne eine ebenso bravourös gemeisterte Zugabe von der Bühne ließ. Danach machte das Blasorchester der Stadt Singen unter der Stabführung seines Dirigenten Michael Stefaniak den Zuhöreren Lust auf Urlaub. Die Stücke Epic March von John Ireland, Balkanya von Jan van der Roost, Textilaku „Pochod Textilákov“ von Karol Pádivý, October von Eric Whitacre und Children of Sanchez von Chuck Mangione erzählen von fremden Ländern, ihren Menschen und Gebräuchen, die von Michael Stefaniak und seinem Orchester sehr klar und einfühlsam nachgezeichnet wurden.

Den Heldenmythos hatten sich Michael Forster und seine Musikerinnen und Musiker auf die Fahne geschrieben. Und die reichte von Glory of David von Hayato Hirose aus der biblischen Geschichte über den Freiheitskämpfer Andreas Hofer in Mantua- Freiheit des Adlers von Otto M. Schwarz den Superman von John Williams bis hin zu Hercules von Alan Menken, zu Ehren aller Helden des täglichen Lebens, denen auch The Last Rose of Summer von John Stevenson galt, wobei Carina Maier und Maren Haltmeyer dem Publikum mit ihren schönen Stimmen eine ganz besondere Freude bereiteten. Den von Michael Forster sehr gelungen ausgewählten und von seinem Orchester eindrucksvoll dargebotenen Part des Abends moderierte, wie immer bestens vorbereitet und charmant Carolin Schaumburg.

Im Rahmen des Frühlingskonzertes zeichnete Markus Schönle vom Blasmusikverband Hegau-Bodensee folgende Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der Stadt Singen und des Musikvereins Steißlingen für langjähriges, aktives Mitwirken bei der Blasmusik aus: Marco Zepf (Ehrennadel in Gold), Stefanie Maier(Ehrennadel in Silber), Adelbert Muschani (große goldene Ehrennadelmit Aufdruck 50)). Außerdem erhielten Helmut Straub für 30 und Klaus Mayer für 40 sowie Adelbert Muschani für 50 Jahre aktive Tätigkeit im Musikverein Auszeichnungen des Musikvereins. Für 30 Jahre aktiv bei der Blasmusik und in Funktion wurde Carmen Schönle geehrt. Für 10 Jahre aktiv bei der Blasmusik wurden Maximilian Mayer, Elisabeth Wenger und Anna Homburger geehrt. Stefanie Maier wurde für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied des Musikvereins ernannt.

 

Konzertabend mit Blasorchester
Südkurier, 23.04.2014

 

 

Ära Schönle geht nach 20 Jahren weiter
Wochenblatt, 08.04.2014

 

»Der große Rahmen führt zu einer großen und konzentrierten Leistung. Ich hatte viel Spaß an den Konzertstücken«. So umschrieb Dirigent Michael Stefaniak seine Eindrücke vom Festkonzert im vergangenen Dezember und drückte damit auch ein großes Lob an die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der Stadt Singen (BOS) aus. Dann rief er noch die verschiedenen kleinen und größeren Auftritte des vergangenen Jahres in Erinnerung und hob die manchmal schwierigen Umstände der Veranstaltungsorte hervor, die seinen Musikerinnen und Musikern einiges an Improvisationsvermögen abverlangte. So war das BOS dazu eingeladen, bei der Leistungsschau im Singener Süden an verschiedenen Plätzen zu musizieren. Aufgrund fehlender Absprachen seitens der Veranstalter mussten geeignete Auftrittsorte erst selbst ausfindig gemacht werden. Egal wie die Umstände auch waren, er traf immer auf ein gut gelauntes und spielfreudiges Orchester, unterstrich Stefaniak. Eine sehr gute Zusammenarbeit und ein schönes Miteinander sah er bei der intensiven Zusammenarbeit mit dem Sinfonischen Blasorchester der Jugendmusikschule (SBO). Die gemeinsamen Proben, die Konzertreise ins Rheinland mit dem Konzert in Jülich und das anschließende Doppelkonzert mit dem Musikverein Weiterdingen nähren die Hoffnung, dass auch in Zukunft wieder junge Musikerinnen und Musiker den Weg zum BOS finden werden.

Der erste Vorsitzende Markus Schönle blickte in seinem Bericht ebenfalls auf die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres zurück und rief insbesondere das Festkonzert mit den schottischen Klängen und dem lobenden Presseecho in Erinnerung. Weiter zählte er viele der öffentlichen Auftritte und internen Veranstaltungen wie Geburtstagständchen, einer Überraschungsparty und Ausflügen auf.

Anlässlich seiner mittlerweile zwanzig Jahre zählenden Amtszeit als erster Vorsitzender dankte Schönle allen Wegbegleitern und Vorstandskollegen, die ihn in dieser Ära unterstützten. Die Ausführungen Schönles konnte der zweite Vorsitzende Thilo Schuldt mit konkreten Zahlen belegen. So waren im abgelaufenen Vereinsjahr 75 Anlässe, also vor allem Proben- und Auftrittstermine zu bewältigen. Das Orchester gewann 6 neue aktive Musikerinnen und Musiker hinzu und zählte am Ende des Jahres 2013 68 Mitglieder bei einem Durchschnittsalter von 38,4 Jahren.

Oberbürgermeister Bernd Häusler ließ es sich nicht nehmen, trotz einer gleichzeitig stattfindenden Veranstaltung in der Musikschule auch beim BOS zu erscheinen und seinen Dank und seine Anerkennung für die Leistungen des vergangenen Jahres persönlich auszusprechen. Er freut sich insbesondere auch über die gute Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule. Für den musikalischen Gruß am Abend der Oberbürgermeisterwahl in der Stadthalle möchte er sich mit einem Fass Bier erkenntlich zeigen.

Für die fleißigste Teilnahme an den Proben und Auftritten wurden Carmen und Markus Schönle, Annemarie Wieland und Werner Zöller ausgezeichnet. Anna Homburger erhielt eine Ehrung für 10jährige Mitarbeit im Vorstandsteam, ebenso Barbara Pletscher für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft beim BOS. Hans-Jürgen Hempel ist seit 30 Jahren förderndes Mitglied und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Bei den Wahlen der Vorstamdspositionen wurden Markus Schönle als erster Vorsitzender, Thilo Schuldt als zweiter Vorsitzender, Annemarie Wieland als Schriftführerin, Alexander Weiß als Materialwart, Georg Walker als Vizedirigent, Anna Homburger und Magali Jud als Aktivbeisitzer sowie Markus Stadelhofer und Peter Schwarz als Passivbeisitzer in ihren Ämtern bestätigt.

Miriam Gajsek und Simon Weber wurden als Aktivbeisitzer neu in das Gremium gewählt. Die Kasse wird auch in der nächsten Wahlperiode von Manfred Hauf und Martin Spitznagel geprüft.

Markus Schönle und Präsident Hartmut Rackow verabschiedeten die scheidenden Aktivbeisitzer Eleonore Braun-Krebs und Andreas Krieg, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, und würdigten deren Einsatz und Wirken in den vergangenen Jahren.

Markus Schönle hob in seiner Vorschau auf die vielen anstehenden Termine des Jahres 2014 besonders als musikalische Höhepunkte das Doppelkonzert in Steißlingen am 24. April und das Festkonzert am 20. Dezember hervor. Abschließend sprach er seinen Dank an alle Musikerinnen und Musiker und die Vorstandschaft für die gute Mitarbeit aus. Besonders würdigte er Kerstin Klaissle-Laufer für die tadellose und professionelle Kassenführung und die viele Arbeit, die dahintersteckt. Weiter lobte er für die stetige Unterstützung und das angenehme Miteinander die Stadt Singen, Kultur und Tourismus Singen sowie die Jugendmusikschule.

Präsident Hartmut Rackow moderierte gekonnt die harmonische Versammlung, die mit einigen Musikstücken ausklang, bevor die Ereignisse des Vereinsjahrs nochmals in Form einer Bilder- und Videopräsentation zu erleben waren.

 

Das Dreieck des Dirigenten (BOS beim Dirigentenkongress)
Südkurier, 26.03.2014

 

Der Dirigentenkongress des Blasmusikverbands Hegau-Bodensee stand unter kompetenter Leitung. Als Dozent stand Toni Scholl zur Verfügung, Chefdirigent des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg

„Wo liegt das Dreieck eines Dirigenten?“ Diese und andere Fragen stellte der Dozent Toni Scholl seinem aufmerksam lauschenden Fachpublikum beim diesjährigen Dirigentenkongress des Blasmusikverbands Hegau-Bodensee im Milchwerk. Erneut war es dem Präsidenten Ulrich Kiecza gelungen, einen Fachmann höchster Güte nach Radolfzell zu holen, der sein Wissen und seine Erfahrung an die etwa 50 Dirigenten aus dem Verbandsgebiet und dem benachbarten Ausland weitergab. Musikalisch eröffnet wurde der Kongress von der Jugendkapelle Markelfingen-Liggeringen. Die beiden Ortsteilmusikvereine arbeiten in diesem Bereich der Jugendarbeit seit einiger Zeit zusammen, um ein spielfähiges Orchester auf die Bühne bringen zu können. Toni Scholl ist Chefdirigent des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg, welches im letzten Jahr mit einem grandiosen Galakonzert im Milchwerk gastierte. Der Dirigent kommt aus der Szene, hat sich vom professionellen Musiker in Sinfonieorchester und Heeresmusikkorps erst autodidaktisch, dann durch ein Kapellmeisterstudium in Holland zum Dirigenten gewandelt. Er kennt beide Seiten des Pultes, kommt aus der Praxis, das tritt im Verlauf seines Vortrages und bei der Probenarbeit mit dem Blasorchester der Stadt Singen und der Stadtmusik Stockach sehr deutlich hervor. Angesprochen auf die Qualität seiner Lehrprobe sagt er: „Das ist die Arbeit, die ich täglich mache.“ Ein Dirigent brauche zehn Schubladen, die er öffnen kann, um auf unvorhergesehene Probesituationen reagieren zu können. „Schließlich weiß man im Amateurbereich nie, wer in die Probe kommt.“

Die Kongressteilnehmer erhalten wertvolle Tipps zum Beispiel über das Timing des Taktschlagens, wie wichtig die Wege zwischen den Schlagimpulsen oder die Unabhängigkeit der Hände sind. Toni Scholl lässt die Zuhörer gleich mal aufstehen und probieren. Wie verbessere ich die Intonation in meinem Orchester? Wie kann ich das Zusammenspiel optimieren? Das sind Fragen, die einen Dirigenten beschäftigen und für die Scholl nachvollziehbare Lösungen präsentiert. Ach ja, wo ist denn nun das Dreieck? Fragen sie einen Teilnehmer.

 

Narrenspiegel in der Stadthalle (BOS beim Narrenspiegel der Poppelezunft)
Südkurier, 17.02.2014

Presse Vereinsjahr 2014

Beitragsnavigation


Scroll Up